Saßnitz
67 Beiträge zum Schlagwort „Saßnitz“ aus dem KSS-Archiv der Marinekameradschaft KSS e.V.
- Helmut BergerEpisoden und GedankenBroschüre Teil 21956–1957Projekt 50
Der erste Kommandant des KSS 1-62 (später „Karl Marx“) erinnert sich an zwei Vorfälle aus der Anfangszeit der Küstenschutzschiffe 1957: den ersten Übungstorpedoschuß der Volksmarine, bei dem der Torpedo im Schlick steckenblieb, und einen vermeintlichen Sprengkörper an Bord, der sich als vergessener sowjetischer Imitationskörper entpuppte.
- Lothar Kolditz, Fritz NaumannEpisoden und GedankenBroschüre Teil 21961–1962Projekt 50
Lothar Kolditz erinnert sich an die einjährige Werftliegezeit der KSS „Ernst Thälmann“ und „Karl Marx“ zur Modernisierung in der sowjetischen Marinewerft Kronstadt 1961/62: die schwierige Überführung, Dienst und Alltag im Trockendock, Verpflegung, Freizeit, Exkursionen nach Leningrad und die Begegnungen mit der Bevölkerung. Fritz Naumann ergänzt Episoden über Sprachprobleme („Karl Murks“), die Organisation der ersten Leningrad-Exkursion und die Kuba-Krise 1962. Eine Anlage listet die ganzjährig in Kronstadt eingesetzten Offiziere und Meister beider Schiffe auf.
- Lothar KolditzAmüsantesBroschüre Teil 2Projekt 50
Im Januar soll der Leitende Ingenieur in Saßnitz unauffällig eine ins Hafenwasser gefallene Rückholfeder der Flak bergen, bevor der Stab davon erfährt. Beim Tauchgang findet er zugleich die Wodkaflasche eines Kesselgastes, die dieser zu Silvester außenbords gekühlt hatte – der Kommandant lädt daraufhin zum „Rapport“.
- Lothar KolditzAmüsantesBroschüre Teil 2Projekt 50
Im Januar soll der Leitende Ingenieur in Saßnitz unauffällig eine ins Hafenwasser gefallene Rückholfeder der Flak bergen, bevor der Stab davon erfährt. Beim Tauchgang findet er zugleich die Wodkaflasche eines Kesselgastes, die dieser zu Silvester außenbords gekühlt hatte – der Kommandant lädt daraufhin zum „Rapport“.
- Der VorstandAnhängeBroschüre Teil 21956–1991Projekt 50Projekt 1159
Übersicht der Brigade- bzw. Abteilungschefs der KSS-Brigade/-Abteilung von 1959 bis 1990 sowie der Kommandanten aller Küstenschutzschiffe Projekt 50 („Ernst Thälmann“, „Karl Marx“, „Karl Liebknecht“, „Friedrich Engels“) und Projekt 1159 („Rostock“, „Berlin – Hauptstadt der DDR“, „Halle“) mit Dienstgrad bei Übernahme. Eine Vorbemerkung skizziert die Unterstellungsverhältnisse der KSS von 1956 bis 1990.
- Ulrich MädelEpisoden und GedankenBroschüre Teil 31951–1974Projekt 50
Ulrich Mädel, erster Leitender Ingenieur des KSS 1-61 (später „Ernst Thälmann“), erinnert sich an seinen Weg vom Reichsbahn-Lehrling über die Seepolizei-Offiziersschule und das Schulschiff „Ernst Thälmann“ zur Übernahme der Küstenschutzschiffe Projekt 50 im Dezember 1956. Er beschreibt Technik und Bewaffnung des Projektes 50, die Übernahme der Schiffe von der sowjetischen Besatzung, den Dienst in Saßnitz und Warnemünde sowie seine spätere Laufbahn in den Rückwärtigen Diensten der 6. Flottille bis zur Entlassung 1974.
- Broschüre der Politischen Verwaltung der SSK der DDR (1957)Episoden und GedankenBroschüre Teil 31957Projekt 50
Leicht gekürzter Nachdruck eines Erinnerungsalbums von 1957 über den ersten Auslands-Flottenbesuch der Seestreitkräfte der DDR: Vom 29. Juni bis 2. Juli 1957 nahmen zwei KSS unter Leitung von Vizeadmiral Verner an den „Tagen des Meeres“ und der Flottenparade zum Tag der Polnischen Seekriegsflotte in Gdynia teil. Geschildert werden das erstmalige Setzen der Dienstflagge der DDR auf See, der Salut auf der Reede, die Parade, Empfänge und Begegnungen mit polnischen und sowjetischen Matrosen.
- Ulrich Mädel, Horst WilhelmEpisoden und GedankenBroschüre Teil 31958, 1968Projekt 50
Zwei Berichte über Brände auf Küstenschutzschiffen Projekt 50 in Friedenszeiten: Ulrich Mädel schildert als damaliger Leitender Ingenieur den Turbinenraum-Brand auf KSS 1-61 am 8. April 1958 in Saßnitz, bei dem während der Heizölübernahme Masut aus einem verstopften Peilrohr austrat, sowie Ursachen, Brandbekämpfung und Folgen. Horst Wilhelm beschreibt den Brand im Hilfsmaschinenraum der „Karl Marx“ 1968 im Stützpunkt Warnemünde, ausgelöst durch tropfenden Diesel auf eine heiße Abgasleitung.
- Hans SteikeAmüsantesBroschüre Teil 31960er JahreProjekt 50
Hans Steike erinnert an die abendlichen Runden in der Offiziersmesse der KSS Projekt 50 in den 1960er Jahren und die dort weitererzählten Geschichten: die „Kalte Pflaume“ aus Kreiselsprit, ein I.WO, der auf Reede Gdynia von einer Festmachetonne ins Wasser geschleudert wurde, eine nach Zahlen komponierte KSS-Oper, Kommandant Kremkaus Mützenschwenken bei der Flottenparade, LI Grütz’ Druckluft unter dem Gipsbein und die Losung „Die Ostsee muß ein Meer des Friedens werden“ beim Geschützexerzieren.
- Hans RädeAnhängeBroschüre Teil 31962Projekt 50
Zehn Federzeichnungen von Hans Räde (Fürstenwalde), entstanden im Januar 1962 während einer Reportage auf dem KSS „Friedrich Engels“ im Stützpunkt Saßnitz: Schiffe an der Pier und in Fahrt, der Kommandant, Matrosen im Maschinenraum und auf Wache, Proviantübernahme, der Saßnitzer Hafen und Szenen der Ausbildung.
- Wolfgang JäneckeEpisoden und GedankenBroschüre Teil 41959–1960Projekt 50
Wolfgang Jänecke, 1959 Kessel- und Pumpenmeister in der Baubelehrungseinheit KSS in Saßnitz-Dwasieden, wird mit zwei Maschinisten nach Ralswiek befohlen, um die Maschinenanlagen zweier zu Koggen umgebauter Fischkutter für die Störtebeker-Festspiele in Gang zu bringen. Er schildert Proben, Aufführungen, Seeschlacht-Szenen mit KSS-Personal als Piraten, kleine Pannen und das Abschiedsfest der Spielsaison 1959 sowie seinen Einsatz als Berater 1960.
- Karl-Heinz BreitensteinAmüsantesBroschüre Teil 41956–1957Projekt 50
Karl-Heinz Breitenstein, Angehöriger der ersten KSS-Besatzung von 1-61, erinnert sich an die Landgangslokale in Saßnitz 1956, das Verhältnis zu Fischern und Grenzsoldaten und an Kommandant Kurt Hollatz („Kuddel“). Eine Landgangsüberschreitung retten drei Matrosen, indem der Fußballer Albert Dreibrodt den Betrunkenen markiert und der Kommandant persönlich beim Anbordbringen hilft.
- Karl-Heinz BreitensteinAmüsantesBroschüre Teil 41956–1957Projekt 50
Karl-Heinz Breitenstein, Angehöriger der ersten KSS-Besatzung von 1-61, erinnert sich an die Landgangslokale in Saßnitz 1956, das Verhältnis zu Fischern und Grenzsoldaten und an Kommandant Kurt Hollatz („Kuddel“). Eine Landgangsüberschreitung retten drei Matrosen, indem der Fußballer Albert Dreibrodt den Betrunkenen markiert und der Kommandant persönlich beim Anbordbringen hilft.
- Wolfgang JäneckeAmüsantesBroschüre Teil 41959Projekt 50
Wolfgang Jänecke, Kessel- und Pumpenmeister und Schiffstaucher auf KSS 502, taucht am 27. Oktober 1959 zweimal im Saßnitzer Hafen nach dem sowjetischen Originalbesteck der Meistermesse, das der Pantrygast mit dem Abwaschwasser außenbords geschüttet hatte. Nur ein Fünftel des Bestecks konnte geborgen werden.
- Wolfgang JäneckeAmüsantesBroschüre Teil 41959Projekt 50
Wolfgang Jänecke, Kessel- und Pumpenmeister und Schiffstaucher auf KSS 502, taucht am 27. Oktober 1959 zweimal im Saßnitzer Hafen nach dem sowjetischen Originalbesteck der Meistermesse, das der Pantrygast mit dem Abwaschwasser außenbords geschüttet hatte. Nur ein Fünftel des Bestecks konnte geborgen werden.
- Dieter Sperling, Siegfried PrinzAmüsantesBroschüre Teil 41963Projekt 50
Im Herbst 1963 laufen „Karl Marx“ und „Ernst Thälmann“ bei stürmischem Südwind in den engen Saßnitzer Hafen ein. Kapitänleutnant Ebert bringt die „Ernst Thälmann“ mit „Beide AK voraus“ durch das Nadelöhr, reißt dabei vier Dalben aus und bohrt den Bug in die Holzpier, meldet aber ungerührt „Schiff fest!“. Siegfried Prinz ergänzt, wie das Splitterholz vor einem hohen Besuch verschwand.
- Dieter Sperling, Siegfried PrinzAmüsantesBroschüre Teil 41963Projekt 50
Im Herbst 1963 laufen „Karl Marx“ und „Ernst Thälmann“ bei stürmischem Südwind in den engen Saßnitzer Hafen ein. Kapitänleutnant Ebert bringt die „Ernst Thälmann“ mit „Beide AK voraus“ durch das Nadelöhr, reißt dabei vier Dalben aus und bohrt den Bug in die Holzpier, meldet aber ungerührt „Schiff fest!“. Siegfried Prinz ergänzt, wie das Splitterholz vor einem hohen Besuch verschwand.
- Der VorstandAnhängeBroschüre Teil 41959–1982Projekt 50Projekt 133.1
Berichtigungen zu den Teilen 1 bis 3 der KSS-Reihe: Bordnummern 1-62, 501 und 601 des späteren KSS „Karl Marx“, das korrekte Indienststellungsdatum der „Bad Doberan“ (30.06.82), die Führung der ersten KSS von Saßnitz aus durch Korv.-Kapitän Schneider, Korrekturen der Gefechtsorganisation Pr. 50 (GS-1/IV Signalabschnitt, GS-2/IV Don) und Pr. 133 (GS-11/IV Peildeck), der Kommandotabellen sowie Richtigstellungen zum Vorwort und zum Beitrag „Gedient unter vier Mützenbändern“ in Teil 3.
- Manfred Kretzschmar, Hans SteikeEpisoden und GedankenBroschüre Teil 51956–1990Projekt 50Projekt 1159Projekt 133.1
Manfred Kretzschmar und Hans Steike rekonstruieren die Unterstellung, den Status des Truppenteils und die häufig wechselnden Bordnummern der Küstenschutzschiffe Projekt 50 von der Gründung der Seestreitkräfte 1956 bis zum Ende der Volksmarine 1990. Der Beitrag enthält die Anordnungen zur Flottillenbildung 1956, die Führungen von 6. Flottille, KSS-Brigade, SKSSA, KSSA und 4. KSS-Brigade sowie eine chronologische Übersicht aller Bordnummern der vier Schiffe.
- Dieter SperlingEpisoden und GedankenBroschüre Teil 51961Projekt 50
Dieter Sperling schildert die dramatische Überführung der KSS „Karl Marx“ und „Ernst Thälmann“ Ende 1961 nach Kronstadt zur Modernisierung. Nach Ausfall des Verdampfers auf der „Karl Marx“ brachen im Sturm zweimal die Schleppverbindungen, das Schiff trieb auf die Klippen der Untiefe „Kasachewitsch“ zu und wurde nur durch den ausgebrachten Anker gerettet, bevor der Schlepper „Wismar“ es in eine Bucht vor einem geheimen sowjetischen Stützpunkt brachte.
- Bernd EueEpisoden und GedankenBroschüre Teil 51982Projekt 133.1
Bernd Eue, Chef der 4. UAWSA, ergänzt aus persönlicher Sicht den in Teil 3 abgedruckten „Ausbilder“-Artikel über die Sturmfahrt der KSS „Bad Doberan“ (222) und „Parchim“ (242) Ende Oktober 1982. Als kurzfristig eingesetzter Chef der BUSSG begleitete er ein U-Boot der Bundesmarine bei Windstärke 11-12 bis zur Ostgrenze der Operationszone; 75 % der Besatzung fielen seekrank aus, der Oberkoch fuhr Ruder. Nach dem Einlaufen in Saßnitz folgten Vorwürfe der 4. Flottille, bis Vizeadmiral Hesse den Besatzungen Anerkennung aussprach.
- Hans SteikeEpisoden und GedankenBroschüre Teil 51958–1990Projekt 50Projekt 1159Projekt 133.1
Hans Steike beschreibt die Ausbildung zur U-Boot-Abwehr auf Küstenschutzschiffen: die Arbeit der U-Jagd-Kommandos im U-Jagd-Kabinett „Ataka“, die Geschichte der drei Kabinette der Volksmarine, die Gliederung der Gefechtsausbildung in allgemeine, Spezial- und taktische Ausbildung mit den Einzelschiffs-Aufgaben B-1 bis B-3 und Verbandsaufgaben V-1 und V-2 sowie die vier UAW-Aufgaben. Als Beispiel wird der vollständige Inhalt der Aufgabe UAW-3 mit Bewertungsvorschriften (Feuerkoeffizient, taktischer Koeffizient, Fehlertabelle, Tabelle 7) aus der Originalvorschrift wiedergegeben.
- Hartwig NiemannAmüsantesBroschüre Teil 51957Projekt 50
Hartwig Niemann, Kesselgast und späterer Fahrmaat der Erstbesatzung des KSS 1-61, erzählt, wie er 1957 verbotenerweise mit seiner „Altix V“ Aufnahmen im Kessel- und Turbinenraum machte, von der Abwehr zur Rede gestellt wurde und Film und Bilder abgeben musste. Er vermutet, dass die in Teil 4 veröffentlichten „verbotenen Bilder“ von Klaus Maaß aus dieser Serie stammen.
- Ulrich MädelAmüsantesBroschüre Teil 51970Projekt 50
Ulrich Mädel erinnert sich an den „Militärisch-kulturellen Leistungsvergleich“ (Mikulei) der 6. Flottille 1970, bei dem die Rückwärtigen Dienste auf Befehl von Kapitän zur See Neumeister einen Shantychor bildeten und mit dem selbst getexteten KSS-Lied „Mit Volldampf voraus“ (nach der Melodie „Wir fuhren unter Volldampf mit der Viermasterbark“) den zweiten Platz errangen. Der vollständige Liedtext mit drei Strophen und einer 22 Jahre später ergänzten vierten Strophe ist abgedruckt; dazu Fotos einer Kulturveranstaltung von 1970.
- Hartwig NiemannEpisoden und GedankenBroschüre Teil 61956–1959Projekt 50
Hartwig Niemann, Matrose und Kesselgast der ersten Stunde, schildert seine Dienstzeit 1956 bis 1959 auf dem KSS 1-61: die Kesselanlage mit technischen Daten, Wartung und Alarmdienst, Landgang in Saßnitz, den ersten Auslandsbesuch in Gdynia 1957 mit dem erstmaligen Setzen der Dienstflagge, die Fahrt nach Baltijsk, das „chinesische Jahr“ sowie die Menschen an Bord wie Kommandant Hollatz, Oberbootsmann Füldner und Obermaat Lück.
- Ulrich KornEpisoden und GedankenBroschüre Teil 61958–1962Projekt 50
Ulrich Korn denkt zum 50. Jahrestag der NVA über den Sinn des Dienstes in der Volksmarine nach und erzählt zwei Episoden: die Dreharbeiten der DEFA für „Das Lied der Matrosen“ mit Kurt Maetzig auf KSS 1-62 im Sommer 1958 samt dem geborgenen Stockanker, sowie den improvisierten Einsatz der „Friedrich Engels“ zur Manöverabschlussparade in Szczecin 1962, bei dem das Schiff mangels Geschirr kein Bankett ausrichten konnte.
- Hans SteikeEpisoden und GedankenBroschüre Teil 61964–1985Projekt 50Projekt 1159
Hans Steike blickt anhand seiner Fotoalben auf 18 Jahre Dienst bei den Küstenschutzschiffen zurück: Waffenleitoffizier auf der „Karl Marx“, GA-II-Kommandeur auf der „Friedrich Engels“, I. Wachoffizier, Studium an der Militärakademie, Stabschef und ab 1981 Chef der KSS-Abteilung bzw. der 4. KSS-Brigade. Er beschreibt die Außerdienststellung der Projekt-50-Schiffe, die Einführung der KSS Projekt 1159 mit Lehrgängen in Baku und Praktika in Poti, die Gemeinsamen Geschwader der Verbündeten Ostseeflotten, Manöver, Flottenbesuche und die Motive für seinen Dienst.
- Ulrich MädelAmüsantesBroschüre Teil 61956/2006Projekt 50
Ulrich Mädel, Fregattenkapitän (Ing.) a. D., gratuliert in einer humorvoll formulierten Grußadresse allen ehemaligen Maschinisten der KSS 1-61 und 1-62 zum 50. Jahrestag der Indienststellung am 15. Dezember 1956 in Saßnitz.
- Ulrich KornAmüsantesBroschüre Teil 61956–1957Projekt 50
Drei Episoden um den stillen sowjetischen Berater Ognjew, der nach der Indienststellung der ersten beiden KSS an Bord half: sein geheimnisvolles Köfferchen mit Proviant, seine Reaktion auf die Notverpflegung während der ersten Fahrt nach Saßnitz und ein unfreiwilliges Erlebnis unter dem „Wackeltopp“ bei schwerer See.
- Dieter LiebenauAmüsantesBroschüre Teil 61960er JahreProjekt 50
In der Zeit vor dem Alkoholverbot an Bord vertrieb sich die Besatzung eines KSS die Freizeit mit Bordkino, Musik und dem berüchtigten Getränk „kalte Pflaume“. Die Meistermesse setzte schließlich aus Reis, Hefe und Drogerie-Zubehör einen Wein an – mit einem Ergebnis, das die Verkoster für den Rest ihres Lebens auf Reiswein verzichten ließ.
- Klaus MartinAmüsantesBroschüre Teil 61981Projekt 1159
Während der Übung „Sojus-81“ kommt Marschall Kulikow mit Armeegeneral Hoffmann an Bord der „Rostock“ und will mit dem Kommandanten eines sowjetischen Zerstörers sprechen. Weil die gedeckte UKW-Verbindung ausfällt, wird der offene Anrufkanal 412 genutzt – auf dem ein Hilfsschiff der Volksmarine dem Marschall mit „MOI NOWÜ KURS – DEWJANOSTO GRADUSOW“ immer wieder ins Wort fällt.
- Adolf TippachEpisoden und GedankenBroschüre Teil 71913–1990Projekt 50Projekt 1159Projekt 133.1
Adolf Tippach zeichnet die Geschichte des Marinestützpunktes Hohe Düne in Warnemünde von 1913 bis 1990 nach: vom kaiserlichen Marinefliegerstützpunkt und Seeflug-Versuchskommando über Flugzeugbau, Fliegerschule und Fliegerhorst der Luftwaffe bis zur Nachkriegszeit und zum Aufbau der Flottenbasis West und der 4. Flottille der Volksmarine. Beschrieben werden die Bauphasen des Stützpunktes, die Veränderungen im Schiffsbestand, das Minenräumen 1963/64, die Stationierung der KSS ab 1965 sowie die Übergabe an die Bundesmarine im Oktober 1990. Mit Lageplänen und einer Übersicht der Chefs der 4. Flottille.
- Ulrich KornEpisoden und GedankenBroschüre Teil 71961–1962Projekt 50
Ulrich Korn, damals Gehilfe des Kommandanten und später Kommandant der „Friedrich Engels“, erinnert sich an prominente „Badegäste“ an Bord: Lotte Ulbricht bei der Ostseewoche 1961, die Boxstaffel des ASK Berlin, den Marinemaler Hans Raede mit einer Reportergruppe der Zeitschrift „Jugend und Technik“ sowie eine Journalistengruppe von rund 50 Personen im Februar 1962. Beim Einlaufen in Saßnitz bei starkem Wind kollidierte das Schiff dabei mit dem Otterkran eines MLR. Enthalten ist der Nachdruck des NBI-Artikels „Nördlich von Arkona“.
- Ulrich KornEpisoden und GedankenBroschüre Teil 71961–1962Projekt 50
Ulrich Korn, damals Gehilfe des Kommandanten und später Kommandant der „Friedrich Engels“, erinnert sich an prominente „Badegäste“ an Bord: Lotte Ulbricht bei der Ostseewoche 1961, die Boxstaffel des ASK Berlin, den Marinemaler Hans Raede mit einer Reportergruppe der Zeitschrift „Jugend und Technik“ sowie eine Journalistengruppe von rund 50 Personen im Februar 1962. Beim Einlaufen in Saßnitz bei starkem Wind kollidierte das Schiff dabei mit dem Otterkran eines MLR. Enthalten ist der Nachdruck des NBI-Artikels „Nördlich von Arkona“.
- Karl-Heinz KremkauEpisoden und GedankenBroschüre Teil 71967Projekt 50
Karl-Heinz Kremkau, damals Stabschef der KSS-Abteilung und Leiter des U-Jagd-Abschnitts, schildert die Orkanfahrt vom 17. zum 18. Oktober 1967 aus Sicht der Führung auf dem Führerschiff 124. Nach Abbruch der Übung südlich Bornholm gerät der Verband mit drei KSS in den stärksten Sturm der Ostsee seit 1801; auf Schiff 122 fällt der Verdampfer aus. Er zitiert Lothar Winters Erlebnisbericht aus Heft 1, beschreibt das Ankern in der Prorer Wieck, die Rückkehr nach Warnemünde und die fehlende Würdigung der seemännischen Leistung. Bitter äußert er sich über politische Bevormundung und die Bespitzelung durch das MfS.
- Karl-Heinz KremkauEpisoden und GedankenBroschüre Teil 71967Projekt 50
Karl-Heinz Kremkau, damals Stabschef der KSS-Abteilung und Leiter des U-Jagd-Abschnitts, schildert die Orkanfahrt vom 17. zum 18. Oktober 1967 aus Sicht der Führung auf dem Führerschiff 124. Nach Abbruch der Übung südlich Bornholm gerät der Verband mit drei KSS in den stärksten Sturm der Ostsee seit 1801; auf Schiff 122 fällt der Verdampfer aus. Er zitiert Lothar Winters Erlebnisbericht aus Heft 1, beschreibt das Ankern in der Prorer Wieck, die Rückkehr nach Warnemünde und die fehlende Würdigung der seemännischen Leistung. Bitter äußert er sich über politische Bevormundung und die Bespitzelung durch das MfS.
- Helmut BechertLeser melden sich zu WortBroschüre Teil 71958–1960Projekt 50
Der Berliner Diplomjournalist Helmut Bechert ergänzt den Beitrag aus Heft 5 über Unterstellung, Truppenteil-Status und Bordnummern der KSS Projekt 50 mit Belegen aus Befehlen und Organisationsanordnungen der Seestreitkräfte von 1958: die Umnummerierung der Schiffe auf dreistellige Bordnummern, die Auflösung der 3. Flottille, den Stützpunkt Saßnitz und die für 1959 geplante 6. KSS-Abteilung. Die Redaktion klärt durch Befragung der Kommandanten Kretzschmar und Dembiany, dass es vor der Brigadebildung 1960 keine KSS-Abteilung gab.
- Dieter LiebenauAmüsantesBroschüre Teil 71962Projekt 50
Dieter Liebenau erinnert an die Zeit der Erhöhten Gefechtsbereitschaft während der Kubakrise im Herbst 1962 an Bord der „Friedrich Engels“ in Saßnitz. Als erstes Zeichen der Entspannung wird ein Fußballspiel gegen die „Karl Liebknecht“ genehmigt; die Offiziere und Meister landen danach mit „Kuba si, Yankee no“-Rufen beim Bier im Konsum von Dwasieden, was ein Donnerwetter des Kommandanten und eine Befragung in der Offiziersmesse nach sich zieht.
- Dieter LiebenauAmüsantesBroschüre Teil 71962Projekt 50
Dieter Liebenau erinnert an die Zeit der Erhöhten Gefechtsbereitschaft während der Kubakrise im Herbst 1962 an Bord der „Friedrich Engels“ in Saßnitz. Als erstes Zeichen der Entspannung wird ein Fußballspiel gegen die „Karl Liebknecht“ genehmigt; die Offiziere und Meister landen danach mit „Kuba si, Yankee no“-Rufen beim Bier im Konsum von Dwasieden, was ein Donnerwetter des Kommandanten und eine Befragung in der Offiziersmesse nach sich zieht.
- Wolfgang FißAmüsantesBroschüre Teil 71959Projekt 50
Wolfgang Fiß, Turbinenfahrer auf dem KSS 401, wird im Sommer 1959 mit Verdacht auf Magengeschwür ins Krankenhaus Stralsund überwiesen. Sein kerngesunder Bordkumpel „Keule“ lässt sich kurzerhand mit einweisen, leidet unter der Wasserschleimdiät, verspeist nachts den von der Verlobten mitgebrachten „Kalten Hund“ und fliegt nach einem verräterischen Einlauf aus dem Krankenhaus.
- Ulrich KornAmüsantesBroschüre Teil 71960–1961Projekt 50
Ulrich Korn erinnert sich an den Brigadechef Korvettenkapitän Gerhard Thomas, den „Brigaderiesen“, dessen sprichwörtliche Redewendung „Fall´nse sich was ein!“ stets fiel, wenn keine neue Flasche mehr kam. Geschildert werden die Kommandantenprüfung, Trinkgelage in der Messe mit einarmigen Liegestützen als Nüchternheitsbeweis und der letzte große Auftritt 1961 in Gdynia vor Vizeadmiral Neukirchen und Konteradmiral Nordin, der mit einem Sturz den Niedergang hinab und einem Armbruch endete.
- Karl-Heinz KremkauAmüsantesBroschüre Teil 71960er JahreProjekt 50
Karl-Heinz Kremkau, neuer Kommandant des KSS 123, stellt seinen frisch blau-weiß lackierten Wartburg beim Munitionsabrüsten in Saßnitz direkt am Liegeplatz ab und ignoriert die Warnung des Diensthabenden Günter Senf. Während des Haarschnitts beim Deutschen Jugendmeister des Friseurhandwerks wird das Auto von einem LKW G 5 zerdrückt; die Versicherungsfrage „KSS gegen Stützpunkt“ entscheidet der Abteilungschef Kretzschmar zu seinen Gunsten.
- Karl-Heinz KremkauAmüsantesBroschüre Teil 71960er JahreProjekt 50
Karl-Heinz Kremkau, neuer Kommandant des KSS 123, stellt seinen frisch blau-weiß lackierten Wartburg beim Munitionsabrüsten in Saßnitz direkt am Liegeplatz ab und ignoriert die Warnung des Diensthabenden Günter Senf. Während des Haarschnitts beim Deutschen Jugendmeister des Friseurhandwerks wird das Auto von einem LKW G 5 zerdrückt; die Versicherungsfrage „KSS gegen Stützpunkt“ entscheidet der Abteilungschef Kretzschmar zu seinen Gunsten.
- Hans SteikeEpisoden und GedankenBroschüre Teil 81889–1945
Historischer Abriss über die Stadt Saßnitz und ihre Nutzung durch die Kaiserliche Marine und die Kriegsmarine bis 1945: Fährhafen, Manöverstützpunkt für Torpedoboote und Kleine Kreuzer, die Marinegarnison Dwasieden mit Schiffsartillerieschule und Schiffsstamm-Abteilung, Schnellboote 1944/45 sowie der britische Luftangriff vom 6. März 1945. Erster Teil eines zweiteiligen Beitrags; Teil 2 behandelt die Zeit nach 1945.
- Hans SteikeEpisoden und GedankenBroschüre Teil 81889–1945
Historischer Abriss über die Stadt Saßnitz und ihre Nutzung durch die Kaiserliche Marine und die Kriegsmarine bis 1945: Fährhafen, Manöverstützpunkt für Torpedoboote und Kleine Kreuzer, die Marinegarnison Dwasieden mit Schiffsartillerieschule und Schiffsstamm-Abteilung, Schnellboote 1944/45 sowie der britische Luftangriff vom 6. März 1945. Erster Teil eines zweiteiligen Beitrags; Teil 2 behandelt die Zeit nach 1945.
- Ulrich KornEpisoden und GedankenBroschüre Teil 81961Projekt 50
Ulrich Korn, damals Gehilfe des Kommandanten auf dem KSS „Friedrich Engels“, schildert den ersten offiziellen Flottenbesuch der Volksmarine in Polen im Juli 1961 mit Salutschießen, Zeremoniell, Kranzniederlegungen, Exkursionen und Begegnungen mit polnischen Marineangehörigen. Eingerahmt wird der Bericht von einer scharfen Kritik am Buch „Im Alarmzustand“ von Ewald Tempel.
- Hendrik BornEpisoden und GedankenBroschüre Teil 81989–1990Projekt 50Projekt 1159Projekt 133.1
Der letzte Chef der Volksmarine, Vizeadmiral Hendrik Born, gibt Auszüge aus einem Zeitzeugen-Interview des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes Potsdam (2005) wieder. Themen sind sein Selbstverständnis als Berufssoldat, die Gefechtsbereitschaft der VM, die Reformbewegung und Parteiaustritte 1989/90, die Reformpläne unter Admiral Hoffmann und Minister Eppelmann, die Treffen mit dem Inspekteur der Bundesmarine Vizeadmiral Mann auf der „Lütjens“ und die Stilllegung der Flotte zum 3. Oktober 1990.
- Karl-Heinz FenglerAmüsantesBroschüre Teil 81968–1971Projekt 50
In Reimform erzählt Karl-Heinz Fengler von seiner Dienstzeit 1968 bis 1971 als Stabsmatrose im GA-III auf dem KSS „Ernst Thälmann“: Grundausbildung auf dem Dänholm, Werftzeit, Spezialausbildung, U-Jagd im Adlergrund, Auslandsfahrt nach Baltijsk, Landgangsverbot in Saßnitz und das Bordfest mit Neptun im Teepott.
- Hans BenthinAmüsantesBroschüre Teil 81986Projekt 50Projekt 1159
Zwei kurze Borderlebnisse von Hans Benthin: Bei der Geschwaderfahrt der Verbündeten Ostseeflotten 1986 auf dem sowjetischen Führerschiff hatte sich eine Maus an der Mettwurst des Kammernachbarn gütlich getan, und in einer Hundewache entpuppten sich rätselhafte Geräusche im Verkehrsgang als das Schnarchen des Politstellvertreters Klaus Ockert.
- Hans SteikeEpisoden und GedankenBroschüre Teil 91945–1990Projekt 50Projekt 133.1
Zweiter Teil der Geschichte von Saßnitz als Marinestützpunkt: von der Seepolizei und Volkspolizei-See über die Seestreitkräfte bis zur Volksmarine. Beschrieben werden Stationierungen, Strukturen, Katastrophen wie die Strandung des MLR 6-33 und der Brand auf KSS 1-61, die Baubelehrung und Indienststellung der ersten KSS Projekt 50 sowie die Präsenz von Grenzbooten, Werft und sowjetischen Einheiten bis 1990.
- Hans SteikeEpisoden und GedankenBroschüre Teil 91945–1990Projekt 50Projekt 133.1
Zweiter Teil der Geschichte von Saßnitz als Marinestützpunkt: von der Seepolizei und Volkspolizei-See über die Seestreitkräfte bis zur Volksmarine. Beschrieben werden Stationierungen, Strukturen, Katastrophen wie die Strandung des MLR 6-33 und der Brand auf KSS 1-61, die Baubelehrung und Indienststellung der ersten KSS Projekt 50 sowie die Präsenz von Grenzbooten, Werft und sowjetischen Einheiten bis 1990.
- Wolfgang FißEpisoden und GedankenBroschüre Teil 91956–1959Projekt 50
Wolfgang Fiß erinnert sich an seine Grundausbildung 1956 in Saßnitz-Dwasieden, an die Schikanen und Höhepunkte der Ausbildungszeit und daran, wie er mit drei Kameraden als Pumpengast zur Baubelehrung für das KSS 1-61 abkommandiert wurde, auf dem er bis 1959 Dienst tat.
- Dieter LiebenauEpisoden und GedankenBroschüre Teil 91945–1972Projekt 50
Dieter Liebenau schildert seinen Lebensweg von der Kindheit in Berlin-Neukölln über Flucht, Nachkriegszeit und den Umzug nach Ostberlin bis zur Nachrichtenoffizierslaufbahn bei der VP-See. Als Nachrichtenoffizier im Stützpunkt Saßnitz, dann als Kommandeur GA IV auf KSS 601 und 701 und später als FTO der KSS-Abteilung erlebte er die prägenden Jahre seiner Dienstzeit.
- Ulrich MädelAmüsantesBroschüre Teil 91956–1957Projekt 50
Ulrich Mädel, LI auf KSS 1-61, erinnert sich mit Augenzwinkern an russisches Parfüm „Schipre“, die Dusch-Dienstorganisation mit Pumpengast, die Toilettenspülung mit Popospül-Effekt, die Dehnungsfuge des Projekts 50 sowie an Sputnik-Erbsen und einen Schnitzelklau im Herbst 1957.
- Hartwig NiemannEpisoden und GedankenBroschüre Teil 101957Projekt 50
Hartwig Niemann, 1957 Kesselgast im GA-V des KSS 1-61, erinnert sich an die Fahrt nach Baltijsk zu einer Kommandostabsübung der Verbündeten Flotten, an seine Vorgesetzten und den Besuch auf dem sowjetischen Kreuzer „Ordzhonikidze“. Er schildert die Geschichte des Kreuzers – die Crabb-Affäre in Portsmouth 1956 und das Ende als indonesische „Irian“ – und das Wiedersehen mit den Kameraden der „GA-V-Fraktion“ im Traditionsverein Sassnitz.
- Dieter LiebenauEpisoden und GedankenBroschüre Teil 10Ende der 1950er/Anfang der 1960er JahreProjekt 50
Dieter Liebenau beschreibt den 24-Stunden-Dienst des Diensthabenden des Schiffes (DHS) auf den KSS Projekt 50 Ende der 50er/Anfang der 60er Jahre: Zusammensetzung der Schiffswache, Armbinde und Pistolentasche, Tagesablauf von der Dienstübernahme um 16.00 Uhr über Flaggenparade, Landgangsmusterungen, Nachtwache, Frühsport und Morgenmusterung bis zur Übergabe am nächsten Tag.
- Dieter GaasenbeekEpisoden und GedankenBroschüre Teil 101960–1963Projekt 50
Auszüge aus den Erinnerungen von Dieter Gaasenbeek, der 1960 bis 1963 als E-Mess-Gast im GA-II des KSS „Friedrich Engels“ diente: Einstellung in die Seestreitkräfte, Grundausbildung in Parow mit dem „Gerd'schen Marathon“, Fachausbildung in Kühlungsborn, Ankunft bei der Flottille in Sassnitz, die Schlafplatznot mit Hängematte und Klappkoje sowie das Backen und Banken an Bord mit Backschafter, Kartoffelnetz und „Barkasse“.
- AmüsantesBroschüre Teil 101950er–1960er JahreProjekt 50
Sammlung kleiner Anekdoten aus den Offiziersmessen der KSS: die versehentlich gebunkerte Diesellieferung der MLR in Sassnitz, das Auflaufen der „Ernst Thälmann“ auf die Mole während Fernsehaufnahmen, Kurt Urmoneits „Relings-Wache“, die Polsterei, die vom Ulbricht-Besuch vorab wusste, das gestohlene Schaf der LPG Samtens und der LI beim Manöver „Mann über Bord“.
- Dieter GaasenbeekAmüsantesBroschüre Teil 101960Projekt 50
Dieter Gaasenbeek erinnert sich an seine erste Seefahrt am 1. Advent 1960 als BÜ-Gast auf dem Hauptbefehlsstand des KSS 702 und an das Anlegemanöver in Saßnitz, bei dem er die Kommandos „Vorleine über Poller“ und „Achterspring über“ mangels seemännischer Sprachkenntnisse als „Vorleine – Feuer!“ und „An Bootsmann – spring über!“ weitergab.
- Dieter GaasenbeekAmüsantesBroschüre Teil 101960–1963Projekt 50
Dieter Gaasenbeek beschreibt die Regeln des Landgangs in Saßnitz Anfang der 60er Jahre: die Landgangsmusterung in Ausgangsuniform „K1“ mit Knotentuch und Mützenbändern, das Tanzlokal „Stubbnitz“ mit den Mädchen aus dem Fischkombinat und die auf Rügen bekannte „Eva von Lanken“.
- Dr. Stavorinus, Helmut BechertLeser melden sich zu WortBroschüre Teil 101945–1973
Ergänzungen und Berichtigungen der Leser zu den Saßnitz-Beiträgen in Heft 8 und 9: die kampflose Übergabe Rügens im Mai 1945 durch Oberleutnant Hans-Jürgen Meyer, Angaben von Dr. Stavorinus zur Führung der Dienststelle Saßnitz und zum Bergungs- und Rettungsdienst 1954/55 sowie zur „Lumme“ und zum Schwimmkran SK 50, und Hinweise von Helmut Bechert zum Tanklager Saßnitz aus der Geschichte des Treib- und Schmierstoffdienstes der NVA.
- Dr. Stavorinus, Helmut BechertLeser melden sich zu WortBroschüre Teil 101945–1973
Ergänzungen und Berichtigungen der Leser zu den Saßnitz-Beiträgen in Heft 8 und 9: die kampflose Übergabe Rügens im Mai 1945 durch Oberleutnant Hans-Jürgen Meyer, Angaben von Dr. Stavorinus zur Führung der Dienststelle Saßnitz und zum Bergungs- und Rettungsdienst 1954/55 sowie zur „Lumme“ und zum Schwimmkran SK 50, und Hinweise von Helmut Bechert zum Tanklager Saßnitz aus der Geschichte des Treib- und Schmierstoffdienstes der NVA.
- Der VorstandAnhängeBroschüre Teil 101956–1967Projekt 50Projekt 1159Projekt 133.1
Berichtigungen und Ergänzungen zur Ereignistafel in Teil 10: Sassnitz als Ort der Indienststellung 1956, die Kommandostabsübung mit Einlaufen in Baltijsk 1957, die Sicherstellungsaufgabe im Herbst 1962 und Honeckers Besuch auf der „Friedrich Engels“ 1967. Außerdem wurden die Indienststellungs-Angaben um die Namen der Indienststellungs-Kommandanten ergänzt.
- Dieter GaasenbeekEpisoden und GedankenBroschüre Teil 111960–1963Projekt 50
Zweiter Teil der Erinnerungen von Dieter Gaasenbeek, der 1960 bis 1963 auf dem KSS „Friedrich Engels“ diente. Er berichtet von seiner Nebenfunktion als Offiziersbackschafter (Pantry) und der Gemeinschaftskasse der Offiziere, vom Besuch Walter Ulbrichts und seiner Frau Lotte an Bord, von drei Tagen Arrest in Prora wegen eines verbotenen Fotoapparats, von seiner Tätigkeit als Filmvorführer und vom gewöhnlichen Tagesablauf an Bord eines KSS Projekt 50.
- Dieter LiebenauAmüsantesBroschüre Teil 111959–2011Projekt 50
Dieter Liebenau erzählt die Geschichte eines Stücks Pappe aus dem Funkraum der „Friedrich Engels“: Am 7. Oktober 1959, dem Tag der Übernahme des Schiffes, trugen sich die ersten Funker der Seestreitkräfte darauf ein; alle nachfolgenden Funkergenerationen bis zur Außerdienststellung 1969 setzten die Tradition fort. Die beim Abwracken gerettete Pappe gelangte zurück an den ersten Funkmeister Heinz Koch und soll dem Marinemuseum Dänholm übergeben werden.
- Ulrich MädelAmüsantesBroschüre Teil 111956–1960Projekt 50
Ulrich Mädel, 1956 als Leitender Ingenieur zu den ersten KSS versetzt, erinnert sich an seine Zeit auf dem Dampfschulschiff „Ernst Thälmann“ und die Übernahme der ersten beiden KSS im Dezember 1956. Namensgebend ist die Geschichte des Obermaaten Uli Stock, der von einem Landgang pünktlich um 06.00 Uhr auf dem Rücken eines Pferdes der LPG Gramtitz an Bord zurückkehrte. Mit abschließenden Bemerkungen zu seinen vier Jahren auf KSS und zum Schulschiff „Ernst Thälmann“.
- Dieter GaasenbeekAmüsantesBroschüre Teil 111960–1963Projekt 50
Dieter Gaasenbeek berichtet von seiner Nebenfunktion als Gefechtssanitäter auf dem KSS 702 („Friedrich Engels“): der Erstversorgung eines Geschützführers mit zertrümmertem Finger während eines Schießens, dem Verhältnis zum Arzt in Dwasieden, einer Behandlung gegen „Sackratten“ mit unerwarteten Folgen, Abstrichen bei Geschlechtskrankheiten und der Präsentation eines stinkbesoffenen Matrosen vor der Besatzung.
