Geschichten und Episoden
148 Erlebnisberichte, Erinnerungen, Anekdoten und Zeitschriftenartikel ehemaliger KSS-Fahrer der Volksmarine – aus den zwölf Broschüren der Marinekameradschaft KSS e.V.
Die Beiträge stammen aus den Rubriken „Episoden und Gedanken“, „Amüsantes“, „In alten Zeitschriften geblättert“ und „Leser melden sich zu Wort“ der KSS-Broschüren (2000–2013). Alle Texte sind unverändert wiedergegeben, so wie die Autoren sie geschrieben haben.
Episoden und Gedanken
Erlebnisberichte, Erinnerungen und historische Beiträge, überwiegend von ehemaligen Angehörigen der Küstenschutzschiffe.
49 Beiträge
Amüsantes
Die „Antichronik“, wie Teil 2 sie nennt: die Sammlung der lustigen Ereignisse um KSS.
74 Beiträge
In alten Zeitschriften geblättert
Nachdrucke aus Armeerundschau, Ausbilder, Militärwesen und anderen Zeitschriften der DDR.
16 Beiträge
Episoden und Gedanken
Alle 49 Beiträge- Helmut BergerBroschüre Teil 21956–1957Projekt 50
Der erste Kommandant des KSS 1-62 (später „Karl Marx“) erinnert sich an zwei Vorfälle aus der Anfangszeit der Küstenschutzschiffe 1957: den ersten Übungstorpedoschuß der Volksmarine, bei dem der Torpedo im Schlick steckenblieb, und einen vermeintlichen Sprengkörper an Bord, der sich als vergessener sowjetischer Imitationskörper entpuppte.
- Siegfried PrinzBroschüre Teil 21956–1977Projekt 50
Der ehemalige Wachingenieur und Leitende Ingenieur Siegfried Prinz beschreibt die Dampfturbinen-Antriebsanlage, die Kessel-, Elektro- und Pumpenanlage sowie die Personalstruktur des Gefechtsabschnitts V (GA-V) auf den KSS Projekt 50. Anekdoten über Heizölübernahme, Verdampferklopfen und Kesselfegen sowie die Kommandotabelle des Seeklarmachens im GA-V ergänzen die technische Beschreibung.
- Lothar Kolditz, Fritz NaumannBroschüre Teil 21961–1962Projekt 50
Lothar Kolditz erinnert sich an die einjährige Werftliegezeit der KSS „Ernst Thälmann“ und „Karl Marx“ zur Modernisierung in der sowjetischen Marinewerft Kronstadt 1961/62: die schwierige Überführung, Dienst und Alltag im Trockendock, Verpflegung, Freizeit, Exkursionen nach Leningrad und die Begegnungen mit der Bevölkerung. Fritz Naumann ergänzt Episoden über Sprachprobleme („Karl Murks“), die Organisation der ersten Leningrad-Exkursion und die Kuba-Krise 1962. Eine Anlage listet die ganzjährig in Kronstadt eingesetzten Offiziere und Meister beider Schiffe auf.
- Hans SteikeBroschüre Teil 21985Projekt 1159Projekt 133.1
Hans Steike, damals Chef der KSS-Brigade und Stellvertreter des Stabschefs, berichtet über das 6. Gemeinsame Geschwader der Verbündeten Ostseeflotten 1985 unter polnischer Führung: Vorbereitung und Hafenausbildung in Gdynia, die Fahrt durch Nordsee bis zu den Shetlands und Faröern mit U-Jagd-, Artillerie- und Luftzielschießen sowie den Wettbewerb um die Geschwaderpokale, bei dem die „Rostock“ den Artilleriepokal gewann. Abschließend blickt er auf seine späteren Geschwaderteilnahmen 1987 und 1990 zurück.
- Ulrich MädelBroschüre Teil 31951–1974Projekt 50
Ulrich Mädel, erster Leitender Ingenieur des KSS 1-61 (später „Ernst Thälmann“), erinnert sich an seinen Weg vom Reichsbahn-Lehrling über die Seepolizei-Offiziersschule und das Schulschiff „Ernst Thälmann“ zur Übernahme der Küstenschutzschiffe Projekt 50 im Dezember 1956. Er beschreibt Technik und Bewaffnung des Projektes 50, die Übernahme der Schiffe von der sowjetischen Besatzung, den Dienst in Saßnitz und Warnemünde sowie seine spätere Laufbahn in den Rückwärtigen Diensten der 6. Flottille bis zur Entlassung 1974.
- Broschüre der Politischen Verwaltung der SSK der DDR (1957)Broschüre Teil 31957Projekt 50
Leicht gekürzter Nachdruck eines Erinnerungsalbums von 1957 über den ersten Auslands-Flottenbesuch der Seestreitkräfte der DDR: Vom 29. Juni bis 2. Juli 1957 nahmen zwei KSS unter Leitung von Vizeadmiral Verner an den „Tagen des Meeres“ und der Flottenparade zum Tag der Polnischen Seekriegsflotte in Gdynia teil. Geschildert werden das erstmalige Setzen der Dienstflagge der DDR auf See, der Salut auf der Reede, die Parade, Empfänge und Begegnungen mit polnischen und sowjetischen Matrosen.
- Ulrich Mädel, Horst WilhelmBroschüre Teil 31958, 1968Projekt 50
Zwei Berichte über Brände auf Küstenschutzschiffen Projekt 50 in Friedenszeiten: Ulrich Mädel schildert als damaliger Leitender Ingenieur den Turbinenraum-Brand auf KSS 1-61 am 8. April 1958 in Saßnitz, bei dem während der Heizölübernahme Masut aus einem verstopften Peilrohr austrat, sowie Ursachen, Brandbekämpfung und Folgen. Horst Wilhelm beschreibt den Brand im Hilfsmaschinenraum der „Karl Marx“ 1968 im Stützpunkt Warnemünde, ausgelöst durch tropfenden Diesel auf eine heiße Abgasleitung.
- Klaus Martin, Wolfgang Rusch, Günter Senf, Fred Fleischer, Dietrich MahlkowBroschüre Teil 31978Projekt 1159
Bericht über die Überführung des ersten KSS Projekt 1159, der späteren „Rostock“, im Schlepp des Hochseeschleppers „Wladimir Rusanow“ vom 15. Mai bis 16. Juni 1978 von Sewastopol durch Schwarzes Meer, Mittelmeer, Ostatlantik, Nordsee und Ostsee nach Warnemünde. Eine Gruppe der künftigen Besatzung unter Kommandant Günter Senf nutzte die 31 Tage und rund 4580 Seemeilen zur Einarbeitung; geschildert werden Bordalltag, ständige NATO-Aufklärung, Stürme, ein Hai-Fang vor Marokko und das Einlaufen in Warnemünde.
Amüsantes
Alle 74 Beiträge- Hans SteikeBroschüre Teil 2Projekt 50
Bei einem Flottenmanöver soll das KSS „Karl Marx“ auf das Stichwort „Atomschlag“ einen Ausfall imitieren. Als der Kommandant beim Abfragen der Befehlsstände das Stichwort selbst ausspricht, löst der Leitende Ingenieur im Lärm des Turbinenraumes verfrüht die gesamte Einlagenkette aus.
- Lothar KolditzBroschüre Teil 21962Projekt 50
Während der Werftliegezeit in Kronstadt entdeckt der Autor bei einer Exkursion im Park von Peterhof eine Bierbude mit tschechischem „Staropramen“. Seine Mitteilung an die tanzenden Matrosen wirkt wie ein Alarmruf – die Tanzfläche ist sofort leer und der Bierstand fest in deutscher Hand.
- Hans SteikeBroschüre Teil 21976–1977Projekt 1159
Während der Ausbildung des Kommandeursbestandes für die KSS Projekt 1159 an der Höheren Offiziersschule in Baku müssen die deutschen Offiziere an einer Musterung mit 3000 Mann teilnehmen. Der Abteilungschef „Fritz“, der die Trainings geschwänzt hat, beantwortet den Gruß des Admirals als einziger sofort – ohne die vorgeschriebene sowjetische Atempause.
- Lothar KolditzBroschüre Teil 21960Projekt 50
Beim Flottenbesuch zur „Woche des Meeres 1960“ liegt die „Friedrich Engels“ auf Reede vor Gdansk. Ein Unterleutnant kehrt spätabends mit der Admiralsbarkasse an Bord zurück – und wird vom Kommandanten grimmig empfangen, weil der Diensthabende beim Anblick der Barkasse den „Alten“ geweckt hat.
- Hans SteikeBroschüre Teil 2Projekt 50
Um die Disziplin der Besatzung während der Werftliegezeit der „Ernst Thälmann“ in der Neptunwerft zu erhalten, wird mit der GST ein Motorrad-Fahrschullehrgang organisiert. Das dafür nötige Motorrad beschafft der Oberbootsmann mit fingierten Billigangeboten zu einem „echten Preishammer“.
- Peter Dölling, Siegfried PrinzBroschüre Teil 21965–1972Projekt 50
Ein Spottgedicht von Peter Dölling und Siegfried Prinz über den mühsamen Bau einer Straße zwischen dem Stab der KSS-Abteilung am Seekanal und dem Liegeplatz der Schiffe in Warnemünde nach der Verlegung von Saßnitz 1965. Eine Vorbemerkung erläutert die Hintergründe des „gewaltigen Projektes“ unter Abteilungschef Hermann Strecker.
- Hans SteikeBroschüre Teil 21971Projekt 50
1971 baut die Besatzung der „Ernst Thälmann“ während der Werftliegezeit den ausgemusterten Kutter zu einem weißen Kajütboot um und tauft es „Ostseeland III“ – in Anspielung auf die Staatsjachten. Nach einer Grußbegegnung mit der echten „Ostseeland II“ setzt eine Untersuchungskommission dem Spaß ein Ende: Das Boot wird verschrottet.
- Lothar KolditzBroschüre Teil 2Projekt 50
Im Januar soll der Leitende Ingenieur in Saßnitz unauffällig eine ins Hafenwasser gefallene Rückholfeder der Flak bergen, bevor der Stab davon erfährt. Beim Tauchgang findet er zugleich die Wodkaflasche eines Kesselgastes, die dieser zu Silvester außenbords gekühlt hatte – der Kommandant lädt daraufhin zum „Rapport“.
In alten Zeitschriften geblättert
Alle 16 Beiträge- Armeerundschau, Betriebszeitung des Transformatorenwerkes „Karl Liebknecht“Broschüre Teil 41959–1968Projekt 50
Drei Auszüge aus alten Zeitungen und Zeitschriften: Die „Armeerundschau“ 10/59 über den Einsatz von Soldaten und Matrosen bei der Störtebeker-Ballade in Ralswiek, die „Armeerundschau“ 12/60 über die Flottenparade zur Namensverleihung „Volksmarine“ am 4. November 1960 mit Ehrensalut des KSS 401, und die Betriebszeitung des Transformatorenwerkes „Karl Liebknecht“ über die Außerdienststellung des Patenschiffes KSS „Karl Liebknecht“ am 1. Oktober 1968.
- Richard Blumenthal, NBI (Neue Berliner Illustrierte), Ausgabe 4/65Broschüre Teil 51965Projekt 50
Abschrift einer Reportage von Richard Blumenthal aus der NBI (Neue Berliner Illustrierte) 4/65 über 78 Stunden an Bord des KSS „Ernst Thälmann“ während einer Navigations-Belehrungsfahrt mit Gefechtsübung. Der Reporter erlebt Gefechtsalarme, die Abwehr eines Angriffs von TS-Booten unter Führung von Manfred Kretzschmar, Kommandant Werner Ebert und eine Übung mit simuliertem „Atomschlag“ und Entaktivierung durch ein Feuerlöschboot. Mit Fotos von Horst E. Schulze.
- Ernst GebauerBroschüre Teil 71960er JahreProjekt 50
Reportage des Militärjournalisten Ernst Gebauer über die Werftliegezeit des KSS „Friedrich Engels“ in der Neptunwerft Rostock. Der Leitende Ingenieur Oberleutnant Süße schildert den Instandsetzungsplan mit 160 Positionen, die Mitarbeit der Matrosen in den Gewerken der Werft, Eigenleistungen der Besatzung beim Rostklopfen, Anstrich und Möbelbau sowie die Reparatur eines Kessels mit einem speziellen Schweißverfahren. Die Publikation, in der der Artikel erschien, ließ sich nicht mehr ermitteln.
- Dieter FlohrBroschüre Teil 71967Projekt 50
Zeitschriftenreportage von Dieter Flohr über eine Übung der Volksmarine im August 1967 an Bord des KSS „Friedrich Engels“, das gerade seine 50000. Seemeile seit Indienststellung zurückgelegt hat. Im Mittelpunkt stehen das Küstenzielschießen der Geschützbedienung von Maat Hanel sowie ein Übungsangriff von Torpedoschnellbooten und Jagdflugzeugen auf den Verband. Wann und wo der Artikel erschien, ist nicht mehr bekannt.
- Broschüre Teil 71960er JahreProjekt 50
Zeitschriftenporträt des Stabsmatrosen Wittig, Kesselfahrmaat auf dem KSS „Friedrich Engels“. Beschrieben werden die harte Arbeit am Kesselfahrstand bei 40 bis 50 Grad, seine Ausbildung zum staatlich geprüften Kesselwärter, seine Leistungen im Wettbewerb und der scherzhafte Beiname „Admiral Wuchtig“. Der Verfasser ist nicht genannt; der Artikel wurde von Wolfgang Peschenz eingesandt.
- Wolfgang Schünke, SeesportBroschüre Teil 81961Projekt 50
Nachdruck einer Reportage von Wolfgang Schünke aus der GST-Zeitschrift „Seesport“ über ein Artillerieschießen des KSS „Friedrich Engels“ und den GA-II-Kommandeur Kapitänleutnant Horst Metschke. Geschildert werden der Ablauf im Feuerleitstand, der Werdegang des jungen Offiziers und seine Arbeit mit den Angehörigen seines Gefechtsabschnittes. Mit einer erläuternden Vorbemerkung der Redaktion.
- Bernd Meyer, Manfred Uhlenhut, ArmeerundschauBroschüre Teil 81987Projekt 1159
Nachdruck einer Reportage aus der „Armeerundschau“ über den Flottenbesuch des KSS „Berlin“ und des Schulschiffes „Wilhelm Pieck“ in Leningrad im Oktober 1987. Im Mittelpunkt stehen Stabsmatrose Steffen Silze und Admiral Wilhelm Ehm, für die es jeweils die letzte große Fahrt im aktiven Dienst war, sowie Begegnungen mit sowjetischen Matrosen, Sehenswürdigkeiten und der Besucherandrang auf den Schiffen.
- Armeerundschau 4/89 (Bernd Meyer, Manfred Uhlenhut)Broschüre Teil 91989Projekt 1159
Reportage aus der „Armeerundschau“ 4/89 über Stabsoberfähnrich Kurt Kroh, den Bootsmann des KSS „Berlin“, seine Aufgaben für die seemännische Kultur an Bord, das Messingputzen und Pönen sowie sein Hobby, das Knoten von Bootsmannsmaaten-Schnüren. Zugesandt von Wolfgang Peschenz.
Leser melden sich zu Wort
Alle 7 Beiträge- Fritz KrauseBroschüre Teil 51943–2005
Fritz Krause, letzter DDR-Oberbürgermeister von Frankfurt/Oder (1965–1990), schreibt als Gast über seine Freundschaft mit Fregattenkapitän a. D. Ulrich Mädel, seine eigene Marinezeit 1943–1945 auf dem Räumboot R-157 und die Patenschaft der Stadt mit dem Landungsschiff „Frankfurt/Oder“ (613, Projekt 108) der 1. Flottille, das heute als „Cendrawasih“ in Indonesien fährt.
- Helmut Bechert, Manfred Kretzschmar, Hans SteikeBroschüre Teil 61962–1986Projekt 50Projekt 1159Projekt 133.1
Der Berliner Diplomjournalist Helmut Bechert belegt mit Auszügen aus den Anordnungen AO 77/62, AO 14/63 und AO 44/86 des Chefs der Volksmarine die Systematik der Bordnummern der Küstenschutzschiffe (401/601/502/702, 101–104, 121–124) und die Einführung der KSS-Ränge 1986. Manfred Kretzschmar und Hans Steike antworten mit Definitionen der Begriffe „Bordnummer“ und „taktische Nummer“ sowie Auszügen aus der Bordnummerordnung von 1968 einschließlich der vorgeschriebenen Ziffernmaße für KSS.
- Helmut BechertBroschüre Teil 71958–1960Projekt 50
Der Berliner Diplomjournalist Helmut Bechert ergänzt den Beitrag aus Heft 5 über Unterstellung, Truppenteil-Status und Bordnummern der KSS Projekt 50 mit Belegen aus Befehlen und Organisationsanordnungen der Seestreitkräfte von 1958: die Umnummerierung der Schiffe auf dreistellige Bordnummern, die Auflösung der 3. Flottille, den Stützpunkt Saßnitz und die für 1959 geplante 6. KSS-Abteilung. Die Redaktion klärt durch Befragung der Kommandanten Kretzschmar und Dembiany, dass es vor der Brigadebildung 1960 keine KSS-Abteilung gab.
- Helmut BechertBroschüre Teil 91959–1971Projekt 50Projekt 1159
Helmut Bechert ergänzt den Beitrag aus Heft 5 anhand zeitgenössischer Anordnungen des Chefs der SSK bzw. CVM: die Gruppeneinteilung der KSS-Brigade 1959 in Kampfkern und Kampfreserve, die Unterstellung unter die 1. Flottille 1961, die Status-Veränderung 1962 mit sowjetischen Schiffbau-Nummern sowie die Umbenennung in 4. KSS-Abteilung 1971.
- Dr. Stavorinus, Helmut BechertBroschüre Teil 101945–1973
Ergänzungen und Berichtigungen der Leser zu den Saßnitz-Beiträgen in Heft 8 und 9: die kampflose Übergabe Rügens im Mai 1945 durch Oberleutnant Hans-Jürgen Meyer, Angaben von Dr. Stavorinus zur Führung der Dienststelle Saßnitz und zum Bergungs- und Rettungsdienst 1954/55 sowie zur „Lumme“ und zum Schwimmkran SK 50, und Hinweise von Helmut Bechert zum Tanklager Saßnitz aus der Geschichte des Treib- und Schmierstoffdienstes der NVA.
- Helmut BechertBroschüre Teil 101971Projekt 50
Helmut Bechert erläutert die Hintergründe der Umbenennung des KSS-Truppenteils in 4. KSSA und der letzten Bordnummer-Änderung auf 141 und 142 am 1. Dezember 1971: den Ministerbefehl 150/71 zur Bezeichnung und taktischen Nummerierung in der NVA, die gleichzeitigen Umbenennungen anderer Verbände der Volksmarine und die Regelungen zu Truppenfahnen und Fahnenschleifen.
- Dr. Günter StavorinusBroschüre Teil 111850–1869
Dr. Günter Stavorinus stellt die Raddampfkorvette „Danzig“ der preußischen Marine vor – die erste in einer deutschen Marine eingesetzte Korvette. Beschrieben werden Bau (Kiellegung 1850, Stapellauf 1851, Indienststellung 1853) nach einem Entwurf von John Scott Russell auf der Werft Klawitter in Danzig, die Bewaffnungsübernahme in England, das Mittelmeergeschwader während des Krimkrieges, der Zwischenfall bei Tres Forcas unter Prinz Adalbert, der Verkauf nach England 1857 und das Ende in Japan 1869. Mit den technischen Daten aus dem Seitenriss von Heiner Theuerkauf.
Lieder und Gedichte
Alle 2 Beiträge- Hans Steike, Fred Donner, Christian KörberBroschüre Teil 42004Projekt 50Projekt 1159Projekt 133.1
Das KSS-Lied der Marinekameradschaft KSS e. V. (Text: Hans Steike, Musik: Fred Donner, Arrangement: Christian Körber) mit Notenblatt und zwei Textvarianten: einer offiziellen („Geheimhaltungsgrad: ohne“) und einer selbstironischen („nfdÖ“) Fassung mit je einer Strophe zu den Projekten 50, 1159 und 133 und gemeinsamem Refrain. Uraufführung war für den Kameradschaftsabend im Januar 2005 vorgesehen.
- Verfasser unbekanntBroschüre Teil 7Projekt 50
Zwei von Karl-Heinz Fengler eingesandte Bordgedichte unbekannter Verfasser: „Reinschiff“ beschreibt in vier Strophen das morgendliche Reinschiff unter dem Kommando des Bootsmanns, „Gibt es Landgang – oder nicht?“ die Hoffnung der Besatzung auf Landgang beim Einlaufen in Warnemünde, die durch die Bereitschaft zunichte wird.
