Landgang
9 Beiträge zum Schlagwort „Landgang“ aus dem KSS-Archiv der Marinekameradschaft KSS e.V.
- Lothar KolditzAmüsantesBroschüre Teil 21960Projekt 50
Beim Flottenbesuch zur „Woche des Meeres 1960“ liegt die „Friedrich Engels“ auf Reede vor Gdansk. Ein Unterleutnant kehrt spätabends mit der Admiralsbarkasse an Bord zurück – und wird vom Kommandanten grimmig empfangen, weil der Diensthabende beim Anblick der Barkasse den „Alten“ geweckt hat.
- Rudolf SchwedaAmüsantesBroschüre Teil 2Projekt 50
Beim Flottenbesuch in Gdynia bringt der 2. Wachingenieur zwei Flaschen polnischen Wodka von einer Familienfeier mit. Der Feldscher und ein Offiziersschüler trinken eine davon heimlich leer und füllen sie mit Wasser auf – ohne zu ahnen, daß eine der Flaschen als Dankeschön für Admiral Ehm bestimmt ist.
- Lothar KolditzAmüsantesBroschüre Teil 31962Projekt 50
Während der Werftliegezeit der „Ernst Thälmann“ und „Karl Marx“ 1962 in Kronstadt galt für Matrosen und Maate beim Landgang Alkoholverbot. Stabsmatrose Lifka wurde wegen seines heruntergezogenen Augenlids mehrfach vom sowjetischen Streifendienst als vermeintlich Betrunkener aufgegriffen, bis der Sicherheitsoffizier Kapitän Michailow die Sache klärte.
- Hans SteikeAmüsantesBroschüre Teil 31960er JahreProjekt 50
Eine Kommandant Kurt Urmoneit auf der „Friedrich Engels“ zugeschriebene Geschichte: Ein Matrose des letzten Dienstjahres schrie nachts wiederholt „Huuh!“ in das offene Fenster der Kommandantenkammer. Urmoneit ermittelte den Täter über die Landgangsbücher, empfing ihn mit einer linken Geraden und stellte ihn am nächsten Morgen bei der Musterung wortlos bloß.
- Karl-Heinz BreitensteinAmüsantesBroschüre Teil 41956–1957Projekt 50
Karl-Heinz Breitenstein, Angehöriger der ersten KSS-Besatzung von 1-61, erinnert sich an die Landgangslokale in Saßnitz 1956, das Verhältnis zu Fischern und Grenzsoldaten und an Kommandant Kurt Hollatz („Kuddel“). Eine Landgangsüberschreitung retten drei Matrosen, indem der Fußballer Albert Dreibrodt den Betrunkenen markiert und der Kommandant persönlich beim Anbordbringen hilft.
- Hartwig NiemannEpisoden und GedankenBroschüre Teil 61956–1959Projekt 50
Hartwig Niemann, Matrose und Kesselgast der ersten Stunde, schildert seine Dienstzeit 1956 bis 1959 auf dem KSS 1-61: die Kesselanlage mit technischen Daten, Wartung und Alarmdienst, Landgang in Saßnitz, den ersten Auslandsbesuch in Gdynia 1957 mit dem erstmaligen Setzen der Dienstflagge, die Fahrt nach Baltijsk, das „chinesische Jahr“ sowie die Menschen an Bord wie Kommandant Hollatz, Oberbootsmann Füldner und Obermaat Lück.
- Karsten PetersAmüsantesBroschüre Teil 61970er JahreProjekt 50
Märchenhaft erzählte Geschichte zweier junger Turbinenmaschinisten, die sich nach einem feuchten Landgang in Warnemünde beim Feldscher krankmelden, um dem Politunterricht zu entgehen – und wegen eines Ruhrverdachts drei Wochen in Quarantäne landen, ehe ihnen die gelbe Flagge über dem eigenen Schiff unverhofft Urlaub beschert.
- Verfasser unbekanntLieder und GedichteBroschüre Teil 7Projekt 50
Zwei von Karl-Heinz Fengler eingesandte Bordgedichte unbekannter Verfasser: „Reinschiff“ beschreibt in vier Strophen das morgendliche Reinschiff unter dem Kommando des Bootsmanns, „Gibt es Landgang – oder nicht?“ die Hoffnung der Besatzung auf Landgang beim Einlaufen in Warnemünde, die durch die Bereitschaft zunichte wird.
- Dieter GaasenbeekAmüsantesBroschüre Teil 101960–1963Projekt 50
Dieter Gaasenbeek beschreibt die Regeln des Landgangs in Saßnitz Anfang der 60er Jahre: die Landgangsmusterung in Ausgangsuniform „K1“ mit Knotentuch und Mützenbändern, das Tanzlokal „Stubbnitz“ mit den Mädchen aus dem Fischkombinat und die auf Rügen bekannte „Eva von Lanken“.
