Havarie
4 Beiträge zum Schlagwort „Havarie“ aus dem KSS-Archiv der Marinekameradschaft KSS e.V.
- Siegfried PrinzAmüsantesBroschüre Teil 2Projekt 50
Auf dem Weg nach Tarnewitz tritt im Kesselraum eines KSS Projekt 50 Heizöl aus einem gerissenen Bunker aus. Um die Brandgefahr zu bannen, läßt der LI die Bilge lenzen – etwa zwei Tonnen Masut treiben daraufhin an den Strand von Warnemünde vor dem Hotel „Neptun“. Die Besatzung des Schiffes 123 muß den verölten Sand abfahren und erfindet dabei phantasievolle Erklärungen für die Urlauber.
- Ulrich Mädel, Horst WilhelmEpisoden und GedankenBroschüre Teil 31958, 1968Projekt 50
Zwei Berichte über Brände auf Küstenschutzschiffen Projekt 50 in Friedenszeiten: Ulrich Mädel schildert als damaliger Leitender Ingenieur den Turbinenraum-Brand auf KSS 1-61 am 8. April 1958 in Saßnitz, bei dem während der Heizölübernahme Masut aus einem verstopften Peilrohr austrat, sowie Ursachen, Brandbekämpfung und Folgen. Horst Wilhelm beschreibt den Brand im Hilfsmaschinenraum der „Karl Marx“ 1968 im Stützpunkt Warnemünde, ausgelöst durch tropfenden Diesel auf eine heiße Abgasleitung.
- Dieter Sperling, Siegfried PrinzAmüsantesBroschüre Teil 41963Projekt 50
Im Herbst 1963 laufen „Karl Marx“ und „Ernst Thälmann“ bei stürmischem Südwind in den engen Saßnitzer Hafen ein. Kapitänleutnant Ebert bringt die „Ernst Thälmann“ mit „Beide AK voraus“ durch das Nadelöhr, reißt dabei vier Dalben aus und bohrt den Bug in die Holzpier, meldet aber ungerührt „Schiff fest!“. Siegfried Prinz ergänzt, wie das Splitterholz vor einem hohen Besuch verschwand.
- Siegfried Prinz, Hans Steike, Fritz SchmökelEpisoden und GedankenBroschüre Teil 51950er–1980er JahreProjekt 50Projekt 1159
Einführung in die Melde- und Untersuchungsordnung (MUO) der NVA und vier Berichte über besondere Vorkommnisse auf KSS: ein tödlicher Verbrühungsunfall am Heißwasserboiler (Siegfried Prinz), verschwundene Lederpäckchen und Kampfanzüge bei der Außerdienststellung der „Karl Liebknecht“ 1968 (Hans Steike), die Havarie der Gasturbinen-Kupplung MRK 22 auf der „Rostock“ 1979 (Fritz Schmökel) und Fahnenfluchten Ende der 1950er Jahre, deren Hintergründe erst 2004/2005 durch Zufall bekannt wurden (Hans Steike).
