Flottenbesuch
9 Beiträge zum Schlagwort „Flottenbesuch“ aus dem KSS-Archiv der Marinekameradschaft KSS e.V.
- Lothar KolditzAmüsantesBroschüre Teil 21960Projekt 50
Beim Flottenbesuch zur „Woche des Meeres 1960“ liegt die „Friedrich Engels“ auf Reede vor Gdansk. Ein Unterleutnant kehrt spätabends mit der Admiralsbarkasse an Bord zurück – und wird vom Kommandanten grimmig empfangen, weil der Diensthabende beim Anblick der Barkasse den „Alten“ geweckt hat.
- Rudolf SchwedaAmüsantesBroschüre Teil 2Projekt 50
Beim Flottenbesuch in Gdynia bringt der 2. Wachingenieur zwei Flaschen polnischen Wodka von einer Familienfeier mit. Der Feldscher und ein Offiziersschüler trinken eine davon heimlich leer und füllen sie mit Wasser auf – ohne zu ahnen, daß eine der Flaschen als Dankeschön für Admiral Ehm bestimmt ist.
- Broschüre der Politischen Verwaltung der SSK der DDR (1957)Episoden und GedankenBroschüre Teil 31957Projekt 50
Leicht gekürzter Nachdruck eines Erinnerungsalbums von 1957 über den ersten Auslands-Flottenbesuch der Seestreitkräfte der DDR: Vom 29. Juni bis 2. Juli 1957 nahmen zwei KSS unter Leitung von Vizeadmiral Verner an den „Tagen des Meeres“ und der Flottenparade zum Tag der Polnischen Seekriegsflotte in Gdynia teil. Geschildert werden das erstmalige Setzen der Dienstflagge der DDR auf See, der Salut auf der Reede, die Parade, Empfänge und Begegnungen mit polnischen und sowjetischen Matrosen.
- Hans SteikeAmüsantesBroschüre Teil 31980er JahreProjekt 1159
Bei einem Flottenbesuch mit einem KSS Projekt 1159 als Führerschiff mußte der Salut der Nationen mit 21 Schuß aus zwei uralten 40-mm-Salutkanonen geschossen werden. Als nach dem 21. Schuß ein 22. krachte, deckte Flottillenchef Konteradmiral Kahnt gegenüber Admiral Ehm den Kommandanten – die Strafpredigt gab es später unter vier Augen.
- Dieter SperlingAmüsantesBroschüre Teil 41961Projekt 50
Beim inoffiziellen Besuch der „Karl Marx“ in Baltijsk im Frühjahr 1961 unter Vizeadmiral Verner platzt der heimlich an Bord gehaltene Bordkater Felix mitten in das Begrüßungszeremoniell für die sowjetische Admiralität, indem er von einem illegalen Landgang zurückkehrend über die Stelling stolziert. Der Kater muss von Bord und wird einem sowjetischen Jungen geschenkt.
- Klaus MartinAmüsantesBroschüre Teil 51980er JahreProjekt 1159
Auf dem Weg zum Flottenbesuch nach Leningrad vertreiben sich Klaus Martin als 1. Offizier und Oberleutnant Wilfried Anders auf der Brücke der „Rostock“ die Langeweile damit, den Autopiloten durch kleine Ruderausschläge zur Arbeit zu zwingen – bis das Schiff plötzlich mit „Ruder Backbord 5“ aus dem Kurs läuft und der Verband mit einem eleganten Bogen umrundet werden muss.
- Hans SteikeAmüsantesBroschüre Teil 51970er–1980er Jahre
Nach einem Flottenbesuch muss das Schiff vor Warnemünde bis Tagesanbruch auf Reede ankern. Der Wachoffizier erzählt dem GA-III-Kommandeur Leutnant Jürgen A., der reichlich Goldschmuck eingekauft hat, der Rostocker Zoll wolle das Schiff überprüfen – worauf dieser in Panik seine Beute hinter Blechverkleidungen, im Munibunker und auf Gefechtsstationen versteckt. Erst auf der Pier merkt er, dass er veräppelt wurde. Dieser Beitrag fehlt im Inhaltsverzeichnis der Broschüre.
- Ulrich KornEpisoden und GedankenBroschüre Teil 81961Projekt 50
Ulrich Korn, damals Gehilfe des Kommandanten auf dem KSS „Friedrich Engels“, schildert den ersten offiziellen Flottenbesuch der Volksmarine in Polen im Juli 1961 mit Salutschießen, Zeremoniell, Kranzniederlegungen, Exkursionen und Begegnungen mit polnischen Marineangehörigen. Eingerahmt wird der Bericht von einer scharfen Kritik am Buch „Im Alarmzustand“ von Ewald Tempel.
- Bernd Meyer, Manfred Uhlenhut, ArmeerundschauIn alten Zeitschriften geblättertBroschüre Teil 81987Projekt 1159
Nachdruck einer Reportage aus der „Armeerundschau“ über den Flottenbesuch des KSS „Berlin“ und des Schulschiffes „Wilhelm Pieck“ in Leningrad im Oktober 1987. Im Mittelpunkt stehen Stabsmatrose Steffen Silze und Admiral Wilhelm Ehm, für die es jeweils die letzte große Fahrt im aktiven Dienst war, sowie Begegnungen mit sowjetischen Matrosen, Sehenswürdigkeiten und der Besucherandrang auf den Schiffen.
