Bordleben
8 Beiträge zum Schlagwort „Bordleben“ aus dem KSS-Archiv der Marinekameradschaft KSS e.V.
- Richard Blumenthal, NBI (Neue Berliner Illustrierte), Ausgabe 4/65In alten Zeitschriften geblättertBroschüre Teil 51965Projekt 50
Abschrift einer Reportage von Richard Blumenthal aus der NBI (Neue Berliner Illustrierte) 4/65 über 78 Stunden an Bord des KSS „Ernst Thälmann“ während einer Navigations-Belehrungsfahrt mit Gefechtsübung. Der Reporter erlebt Gefechtsalarme, die Abwehr eines Angriffs von TS-Booten unter Führung von Manfred Kretzschmar, Kommandant Werner Ebert und eine Übung mit simuliertem „Atomschlag“ und Entaktivierung durch ein Feuerlöschboot. Mit Fotos von Horst E. Schulze.
- Udo HoppeAmüsantesBroschüre Teil 51968Projekt 50
Udo Hoppe, E-Meister auf der „Karl Liebknecht“, erzählt die ganze Geschichte hinter dem in Teil 4 erwähnten Katzenessen von 1968: Weil Oberbootsmann Jürgen Wendt ständig davon redete, einmal eine Katze essen zu wollen, fing Hoppe eine zutrauliche Katze am Fähranleger, ließ sie als „Kaninchen“ braten und servierte sie der Meisterei. Später erfuhr er sogar den Namen des Tieres, und Kommandant Fritz Naumann verhängte einen Verweis.
- Udo HoppeAmüsantesBroschüre Teil 51960er JahreProjekt 50
Udo Hoppe verrät den Trick der Elektriker auf KSS Pr. 50 zur Nahrungsergänzung: Der Diensthabende E schaltete an der Hauptschalttafel das Kühlaggregat der Verpflegungslast ab, wurde vom Koch zur „Reparatur“ gerufen und füllte bei der langwierigen Fehlersuche in aller Ruhe seine Werkzeugtasche mit Wurst, Käse und Konserven. Im Inhaltsverzeichnis als „Sonderration“ geführt.
- Klaus MartinAmüsantesBroschüre Teil 51978–1979Projekt 1159
Klaus Martin, GA-IV-Kommandeur der „Rostock“, erwischt bei der ersten U-Boot-Zusammenarbeit im Tauchgebiet bei Bornholm das GIS-Personal um Obermaat Hinze dabei, wie es mit Stoppuhr und Bleistift akribisch festhält, wie oft und wie schnell Kommandant Günter Senf zwischen Brücke und Hydroakustik-Tochterstation hin- und herflitzt – eine olympiareife Laufleistung.
- Verfasser unbekanntLieder und GedichteBroschüre Teil 7Projekt 50
Zwei von Karl-Heinz Fengler eingesandte Bordgedichte unbekannter Verfasser: „Reinschiff“ beschreibt in vier Strophen das morgendliche Reinschiff unter dem Kommando des Bootsmanns, „Gibt es Landgang – oder nicht?“ die Hoffnung der Besatzung auf Landgang beim Einlaufen in Warnemünde, die durch die Bereitschaft zunichte wird.
- AmüsantesBroschüre Teil 10
Satirische Anleitung aus dem Internet (leicht überarbeitet), wie man sich das Leben an Bord eines Kriegsschiffes zu Hause nachstellen kann: Abschottung von der Familie, enge Unterkunft, Duschverbot, Alarme, schlechtes Essen, Gasmaske und ständiges Reparieren und Streichen.
- Dieter GaasenbeekEpisoden und GedankenBroschüre Teil 111960–1963Projekt 50
Zweiter Teil der Erinnerungen von Dieter Gaasenbeek, der 1960 bis 1963 auf dem KSS „Friedrich Engels“ diente. Er berichtet von seiner Nebenfunktion als Offiziersbackschafter (Pantry) und der Gemeinschaftskasse der Offiziere, vom Besuch Walter Ulbrichts und seiner Frau Lotte an Bord, von drei Tagen Arrest in Prora wegen eines verbotenen Fotoapparats, von seiner Tätigkeit als Filmvorführer und vom gewöhnlichen Tagesablauf an Bord eines KSS Projekt 50.
- Dieter GaasenbeekAmüsantesBroschüre Teil 111960–1963Projekt 50
Dieter Gaasenbeek beschreibt detailliert die Wasch- und Toilettenanlagen auf einem KSS Projekt 50: das Gedränge am Waschraum, das Waschen mit Seewasser, das Pinkelbecken und vor allem den „4-Zylinder“ – das Stehklosett „Typ Genua“, im Bordjargon „asiatisches Hockklosett“ genannt – samt einer peinlichen Situation nach einem Kneipengang.
