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Wappen der Marinekameradschaft KSS e.V. Warnemünde: Anker mit LorbeerkranzDie Geschichte von KSSKüstenschutzschiffe der Volksmarine 1956–1990
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Lothar Kolditz

Beiträge

6 Beiträge

KSS in der Festung Kronstadt

Lothar Kolditz, Fritz NaumannEpisoden und GedankenTeil 21961–1962

Lothar Kolditz erinnert sich an die einjährige Werftliegezeit der KSS „Ernst Thälmann“ und „Karl Marx“ zur Modernisierung in der sowjetischen Marinewerft Kronstadt 1961/62: die schwierige Überführung, Dienst und Alltag im Trockendock, Verpflegung, Freizeit, Exkursionen nach Leningrad und die Begegnungen mit der Bevölkerung. Fritz Naumann ergänzt Episoden über Sprachprobleme („Karl Murks“), die Organisation der ersten Leningrad-Exkursion und die Kuba-Krise 1962. Eine Anlage listet die ganzjährig in Kronstadt eingesetzten Offiziere und Meister beider Schiffe auf.

Projekt 50

Bieralarm

Lothar KolditzAmüsantesTeil 21962

Während der Werftliegezeit in Kronstadt entdeckt der Autor bei einer Exkursion im Park von Peterhof eine Bierbude mit tschechischem „Staropramen“. Seine Mitteilung an die tanzenden Matrosen wirkt wie ein Alarmruf – die Tanzfläche ist sofort leer und der Bierstand fest in deutscher Hand.

Projekt 50

Gestörte Nachtruhe

Lothar KolditzAmüsantesTeil 21960

Beim Flottenbesuch zur „Woche des Meeres 1960“ liegt die „Friedrich Engels“ auf Reede vor Gdansk. Ein Unterleutnant kehrt spätabends mit der Admiralsbarkasse an Bord zurück – und wird vom Kommandanten grimmig empfangen, weil der Diensthabende beim Anblick der Barkasse den „Alten“ geweckt hat.

Projekt 50

Taucheinsatz im „geheimen“ Auftrag

Lothar KolditzAmüsantesTeil 2

Im Januar soll der Leitende Ingenieur in Saßnitz unauffällig eine ins Hafenwasser gefallene Rückholfeder der Flak bergen, bevor der Stab davon erfährt. Beim Tauchgang findet er zugleich die Wodkaflasche eines Kesselgastes, die dieser zu Silvester außenbords gekühlt hatte – der Kommandant lädt daraufhin zum „Rapport“.

Projekt 50

Vorbeugende Instandsetzung von Elektromotoren

Lothar KolditzAmüsantesTeil 2

In der Neptunwerft läuft durch eine offene Lenzleitung der Hilfsmaschinenraum eines KSS voll Wasser. Zwölf E-Motoren müssen zerlegt und getrocknet werden – was das Maschinenpersonal kurzerhand als „vorbeugende Instandsetzung“ deklariert. Der Abteilungschef lobt die Initiative und empfiehlt sie allen Schiffen.

Projekt 50

Stabsmatrose Lifka, der verkannte Betrunkene

Lothar KolditzAmüsantesTeil 31962

Während der Werftliegezeit der „Ernst Thälmann“ und „Karl Marx“ 1962 in Kronstadt galt für Matrosen und Maate beim Landgang Alkoholverbot. Stabsmatrose Lifka wurde wegen seines heruntergezogenen Augenlids mehrfach vom sowjetischen Streifendienst als vermeintlich Betrunkener aufgegriffen, bis der Sicherheitsoffizier Kapitän Michailow die Sache klärte.

Projekt 50
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