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Wappen der Marinekameradschaft KSS e.V. Warnemünde: Anker mit LorbeerkranzDie Geschichte von KSSKüstenschutzschiffe der Volksmarine 1956–1990
Person

Karl-Heinz Kremkau

Kommandant KSS „Ernst Thälmann“ (1965–1966); Kommandant KSS „Karl Liebknecht“ (1964–1966)

Dienststellungen nach den Listen der Broschüren

DienststellungvonbisQuelle
Kommandant KSS „Ernst Thälmann“19651966KSS-Broschüre Teil 2, Anhang 2
Kommandant KSS „Karl Liebknecht“19641966KSS-Broschüre Teil 2, Anhang 2

Die Herausgeber schrieben zu diesen Listen: „In den folgenden Aufstellungen sind Fehler nicht ausgeschlossen. Wir freuen uns über jeden Hinweis, der solche Fehler beseitigt und noch vorhandene Lücken schließt.“ Über die Person hinausgehende Angaben führt dieses Archiv nicht, weil es dafür keine Quelle im Bestand des Vereins gibt.

Beiträge

4 Beiträge

Fahrten, die man nie vergisst

Karl-Heinz KremkauEpisoden und GedankenTeil 71967

Karl-Heinz Kremkau, damals Stabschef der KSS-Abteilung und Leiter des U-Jagd-Abschnitts, schildert die Orkanfahrt vom 17. zum 18. Oktober 1967 aus Sicht der Führung auf dem Führerschiff 124. Nach Abbruch der Übung südlich Bornholm gerät der Verband mit drei KSS in den stärksten Sturm der Ostsee seit 1801; auf Schiff 122 fällt der Verdampfer aus. Er zitiert Lothar Winters Erlebnisbericht aus Heft 1, beschreibt das Ankern in der Prorer Wieck, die Rückkehr nach Warnemünde und die fehlende Würdigung der seemännischen Leistung. Bitter äußert er sich über politische Bevormundung und die Bespitzelung durch das MfS.

Projekt 50

Große Beulen, jedoch neu lackiert

Karl-Heinz KremkauAmüsantesTeil 71960er Jahre

Karl-Heinz Kremkau, neuer Kommandant des KSS 123, stellt seinen frisch blau-weiß lackierten Wartburg beim Munitionsabrüsten in Saßnitz direkt am Liegeplatz ab und ignoriert die Warnung des Diensthabenden Günter Senf. Während des Haarschnitts beim Deutschen Jugendmeister des Friseurhandwerks wird das Auto von einem LKW G 5 zerdrückt; die Versicherungsfrage „KSS gegen Stützpunkt“ entscheidet der Abteilungschef Kretzschmar zu seinen Gunsten.

Projekt 50

Anhang 3: Buch der guten Taten (Patenschaftsvertrag zwischen dem Volkstheater Rostock und dem KSS „Ernst Thälmann“)

Karl-Heinz KremkauAnhängeTeil 71959–1968

Faksimile und Transkription des handschriftlichen „Buches der guten Taten“ über die Patenschaft zwischen dem Volkstheater Rostock und dem KSS „Ernst Thälmann“. Chronikartig werden von den Rügenfestspielen 1959/60 über den Vertragsabschluss im Januar 1964 bis Oktober 1968 gemeinsame Veranstaltungen festgehalten: Theaterbesuche, Foren mit Generalintendant Hanns Anselm Perten und Dr. h.c. Kuba, Gespräche mit Peter Weiss, Bordfeste, Faschingsveranstaltungen und die Leitung des Schiffschores durch Dietmar Bellmann. Mit Programmzetteln, Fotos und Zeitungsausschnitten.

Projekt 50

KSS gefährdet Devisenbeschaffung der DDR

Karl-Heinz Kremkau, Lothar WinterAmüsantesTeil 91967

Zwei Beiträge zum selben Vorfall während der Flottenübung „Taifun“ im August 1967: Ein dänischer Zigaretten- und Schnapsschmuggler wurde von der „Friedrich Engels“ und danach von der „Karl Marx“ gestoppt – und musste auf Anweisung der 6. Grenzbrigade Küste wieder laufen gelassen werden. Karl-Heinz Kremkau erzählt als Stabschef der KSS-Abteilung, Lothar Winter als Kommandant der „Karl Marx“.

Projekt 50
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