U-Jagd
4 Beiträge zum Schlagwort „U-Jagd“ aus dem KSS-Archiv der Marinekameradschaft KSS e.V.
- Hans SteikeEpisoden und GedankenBroschüre Teil 21985Projekt 1159Projekt 133.1
Hans Steike, damals Chef der KSS-Brigade und Stellvertreter des Stabschefs, berichtet über das 6. Gemeinsame Geschwader der Verbündeten Ostseeflotten 1985 unter polnischer Führung: Vorbereitung und Hafenausbildung in Gdynia, die Fahrt durch Nordsee bis zu den Shetlands und Faröern mit U-Jagd-, Artillerie- und Luftzielschießen sowie den Wettbewerb um die Geschwaderpokale, bei dem die „Rostock“ den Artilleriepokal gewann. Abschließend blickt er auf seine späteren Geschwaderteilnahmen 1987 und 1990 zurück.
- Der VorstandAnhängeBroschüre Teil 2Projekt 50Projekt 1159Projekt 133.1
Rekapitulierte Kommandotabellen für den Einsatz der Hauptbewaffnung der Küstenschutzschiffe: Seezielschießen mit 100mm (Projekt 50) und 76mm (Projekt 1159), Luftzielschießen in Geschützführermethode (Projekt 1159), U-Jagd-Bugangriff mit RBU-6000 (Projekt 1159), U-Jagd-Heckangriff mit BMB-2 und Ablaufgerüsten (Projekt 50) sowie Angriff mit UAW-Torpedos SÄT-40 (Projekt 133.1). Jeweils mit Ausgangslage, Befehls- und Meldeabfolge und Erläuterungen zur Technik.
- Klaus MartinAmüsantesBroschüre Teil 51978–1979Projekt 1159
Klaus Martin, GA-IV-Kommandeur der „Rostock“, erwischt bei der ersten U-Boot-Zusammenarbeit im Tauchgebiet bei Bornholm das GIS-Personal um Obermaat Hinze dabei, wie es mit Stoppuhr und Bleistift akribisch festhält, wie oft und wie schnell Kommandant Günter Senf zwischen Brücke und Hydroakustik-Tochterstation hin- und herflitzt – eine olympiareife Laufleistung.
- Karl-Heinz KremkauEpisoden und GedankenBroschüre Teil 71967Projekt 50
Karl-Heinz Kremkau, damals Stabschef der KSS-Abteilung und Leiter des U-Jagd-Abschnitts, schildert die Orkanfahrt vom 17. zum 18. Oktober 1967 aus Sicht der Führung auf dem Führerschiff 124. Nach Abbruch der Übung südlich Bornholm gerät der Verband mit drei KSS in den stärksten Sturm der Ostsee seit 1801; auf Schiff 122 fällt der Verdampfer aus. Er zitiert Lothar Winters Erlebnisbericht aus Heft 1, beschreibt das Ankern in der Prorer Wieck, die Rückkehr nach Warnemünde und die fehlende Würdigung der seemännischen Leistung. Bitter äußert er sich über politische Bevormundung und die Bespitzelung durch das MfS.
