Bornholm
6 Beiträge zum Schlagwort „Bornholm“ aus dem KSS-Archiv der Marinekameradschaft KSS e.V.
- Hans SteikeEpisoden und GedankenBroschüre Teil 21985Projekt 1159Projekt 133.1
Hans Steike, damals Chef der KSS-Brigade und Stellvertreter des Stabschefs, berichtet über das 6. Gemeinsame Geschwader der Verbündeten Ostseeflotten 1985 unter polnischer Führung: Vorbereitung und Hafenausbildung in Gdynia, die Fahrt durch Nordsee bis zu den Shetlands und Faröern mit U-Jagd-, Artillerie- und Luftzielschießen sowie den Wettbewerb um die Geschwaderpokale, bei dem die „Rostock“ den Artilleriepokal gewann. Abschließend blickt er auf seine späteren Geschwaderteilnahmen 1987 und 1990 zurück.
- Dieter Sperling, Siegfried PrinzAmüsantesBroschüre Teil 41963Projekt 50
Im Herbst 1963 laufen „Karl Marx“ und „Ernst Thälmann“ bei stürmischem Südwind in den engen Saßnitzer Hafen ein. Kapitänleutnant Ebert bringt die „Ernst Thälmann“ mit „Beide AK voraus“ durch das Nadelöhr, reißt dabei vier Dalben aus und bohrt den Bug in die Holzpier, meldet aber ungerührt „Schiff fest!“. Siegfried Prinz ergänzt, wie das Splitterholz vor einem hohen Besuch verschwand.
- Bernd EueEpisoden und GedankenBroschüre Teil 51982Projekt 133.1
Bernd Eue, Chef der 4. UAWSA, ergänzt aus persönlicher Sicht den in Teil 3 abgedruckten „Ausbilder“-Artikel über die Sturmfahrt der KSS „Bad Doberan“ (222) und „Parchim“ (242) Ende Oktober 1982. Als kurzfristig eingesetzter Chef der BUSSG begleitete er ein U-Boot der Bundesmarine bei Windstärke 11-12 bis zur Ostgrenze der Operationszone; 75 % der Besatzung fielen seekrank aus, der Oberkoch fuhr Ruder. Nach dem Einlaufen in Saßnitz folgten Vorwürfe der 4. Flottille, bis Vizeadmiral Hesse den Besatzungen Anerkennung aussprach.
- Klaus MartinAmüsantesBroschüre Teil 51978–1979Projekt 1159
Klaus Martin, GA-IV-Kommandeur der „Rostock“, erwischt bei der ersten U-Boot-Zusammenarbeit im Tauchgebiet bei Bornholm das GIS-Personal um Obermaat Hinze dabei, wie es mit Stoppuhr und Bleistift akribisch festhält, wie oft und wie schnell Kommandant Günter Senf zwischen Brücke und Hydroakustik-Tochterstation hin- und herflitzt – eine olympiareife Laufleistung.
- Karl-Heinz KremkauEpisoden und GedankenBroschüre Teil 71967Projekt 50
Karl-Heinz Kremkau, damals Stabschef der KSS-Abteilung und Leiter des U-Jagd-Abschnitts, schildert die Orkanfahrt vom 17. zum 18. Oktober 1967 aus Sicht der Führung auf dem Führerschiff 124. Nach Abbruch der Übung südlich Bornholm gerät der Verband mit drei KSS in den stärksten Sturm der Ostsee seit 1801; auf Schiff 122 fällt der Verdampfer aus. Er zitiert Lothar Winters Erlebnisbericht aus Heft 1, beschreibt das Ankern in der Prorer Wieck, die Rückkehr nach Warnemünde und die fehlende Würdigung der seemännischen Leistung. Bitter äußert er sich über politische Bevormundung und die Bespitzelung durch das MfS.
- Ulrich MädelAmüsantesBroschüre Teil 91956–1957Projekt 50
Ulrich Mädel, LI auf KSS 1-61, erinnert sich mit Augenzwinkern an russisches Parfüm „Schipre“, die Dusch-Dienstorganisation mit Pumpengast, die Toilettenspülung mit Popospül-Effekt, die Dehnungsfuge des Projekts 50 sowie an Sputnik-Erbsen und einen Schnitzelklau im Herbst 1957.
